Beschreibung

Wir von Particl entwickeln eine quelloffene und dezentrale Handelsplattform für Privatsphäre, die auf der Blockchain basiert und speziell auf die Funktionalität mit jeder Kryptowährung ausgelegt ist. So können dezentrale Anwendungen (dApps) aller Art in einer sicheren, hochskalierbaren Umgebung erstellt und direkt in unsere Flaggschiff-Wallet “Particl Desktop” integriert werden. Dezentrale Anwendungen (dApps) aller Art können in einer sicheren, hochskalierbaren Umgebung erstellt und direkt in Particl Desktop integriert werden. Alle von der Plattform generierten Gebühren werden an die Coin-Inhaber ausgeschüttet, die das Netzwerk sichern. Die Vision von Particl ist es, eine neue dezentrale, private und vertrauensunabhängige Wirtschaft zu fördern, die von unserer Plattform und der eigenen Währung PART unterstützt wird.

Zusätzlich zu den nicht zurückverfolgbaren Währungstransaktionen und verschlüsselten Nachrichtenfunktionen, die bereits auf der Plattform verfügbar sind, arbeitet das Particl-Team an seiner ersten offiziellen dApp: einem völlig anonymen und dezentralen Marketplace für Waren und Dienstleistungen.


Particl ist eine dezentrale Plattform, auf der Nutzer Tools und Smart Contracts nutzen oder erstellen können, die das Recht auf Privatsphäre respektieren. Zu diesen Tools gehören der eigene Privacy Coin (PART), ein verschlüsseltes P2P-Nachrichtensystem, ein dezentrales Abstimmungssystem und ein vollständig anonymer und dezentraler Marketplace (derzeit im Alpha-Stadium). Alle Plattformgebühren wie öffentliche/private Währungstransaktionen oder Marketplacegebühren werden vollständig an die Anleger ausbezahlt. Mit zunehmender Nutzung der Plattform wird somit die Anlage exponentiell profitabler.

Der dezentrale Marketplace von Particl entsteht als hybrider P2P-Blockchain-Marketplace nach dem Vorbild von eBay und wird von der Anlegergemeinschaft selbst verwaltet. Er dient zum Handel mit Waren und Dienstleistungen bei exzellenter Anonymität und Sicherheit über ein dezentrales und hochskalierbares, gebührenfreies Treuhandsystem. Der private Marketplace von Particl akzeptiert fast alle Coins und Tokens (abhängig von Drittanbietern wie Changelly) und speichert seine Daten (Bilder, Videos, digitale Dateien usw.) off-chain, um die Skalierbarkeit nicht zu beeinträchtigen. Die Privatsphäre wird durch die vielen plattformweiten Funktionen gewährleistet, die von jedem Entwickler genutzt werden können, um eine eigene Privacy-dApp zu entwickeln. Dazu gehören unter anderem dezentrale Abstimmungen, Leitung, Nachrichten, Atomic Swaps, Smart Contracts für die Hinterlegung von Coins sowie das CT-Datenschutzprotokoll, das dezentrale Speichernetzwerk SMSG und das Tor-Netzwerk.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Particl-Plattform ist, dass sie sowohl währungs- als auch protokollagnostisch ist. Währungsagnostizismus bedeutet, dass die Plattform nahezu jede Währung akzeptiert, was sie für alle Krypto-Communities nutzbar macht. Auch wenn Particl fast alle Währungen unterstützt, werden sie immer dann in PART konvertiert, wenn die Plattform eine Währungstransaktion ausführt (öffentlich, vertraulich, Marketplace oder Smart Contract), damit sie ihre Funktionen (CT, RingCT, Abstimmungen etc.) nutzen kann.

Protokollagnostizismus bezieht sich hingegen auf die Option der Plattform, ein beliebiges Protokoll als dezentrales Datenspeicherprotokoll (DSN-Protokoll) zu verwenden. Technologien entwickeln sich mit exponentieller Geschwindigkeit und die wenigen Protokolle, die den Wettlauf gegen die Zeit gewinnen werden, sind allesamt auf Erweiterbarkeit ausgelegt. Ein Protokoll, das auf längere Zeit Bestand haben soll, muss sowohl robust als auch flexibel genug sein, damit es jeder Entwickler sicher erweitern kann. Die Entwicklung von dezentralen Speichernetzwerken (SMSG, IPFS, DHTs, BitTorrent etc.) und Blockchain-Technologie sind noch jung und es gibt keine eindeutigen “Gewinner”, die alle Kriterien erfüllen und es vielleicht auch nie werden, womit das Protokoll umgehen muss. Die Erweiterbarkeit, die im Fundament der Plattform integriert ist, ermöglicht eine einfache Skalierung und den Wechsel zwischen beliebigen DSNs, ohne dass das Projekt durch Korrekturen gepatcht werden muss, die den Datenschutz oder die Dezentralisierung beeinträchtigen können.

PART ist ein Coin mit verschiedenen Stadien an Privatsphäre für alle Arten von Nutzern und wird benötigt, um den Marketplace der Particl-Plattform und dApps zu nutzen. Da die Particl-Blockchain von Grund auf SegWit unterstützt, verwenden alle Transaktionen standardmäßig Segregated Witness (SegWit), was die Plattform skalierbar macht und auf das Lightning Network vorbereitet.

Bitcoin Core-Codebasis

PART ist ein Privacy Coin basierend auf der Bitcoin Core-Codebasis und wird immer auf die neueste Version (derzeit 0.16) aktualisiert. PART wird von einer eigenen Blockchain betrieben und ist kein Token, der auf einer anderen Chain läuft (z.B. ERC-20-Tokens).

Durch die Verwendung der aktuellen Bitcoin-Codebasis profitiert die Particl-Plattform nicht nur von der Stabilität und Sicherheit von Bitcoin, sondern ermöglicht es den Entwicklern auch alle Produkt-, Service- und Technologieentwicklungen der Bitcoin-Entwicklergemeinde zu nutzen und ihnen zum Durchbruch zu verhelfen. Zu den jüngsten Bitcoin-Errungenschaften gehören unter anderem SegWit, HD-Wallets, Multi-Sig-Adressen, Block Pruning, schnelle Synchronisation, einfache Tor-Einrichtung, Unterstützung für Watch-Only-Wallets, libsecp256k1-Signierung und Signaturvalidierung und behebt vor allem den kürzlich durch Breaking Bitcoin 2017 veröffentlichten Node-Bricking-Bug.

Darüber hinaus ist Bitcoin die weitverbreitetste Codebasis in der Industrie und macht den Code von Particl um einiges einfacher zu integrieren als eine weniger bekannte Codebasis.

Mehrstufige Privatsphäre

Der Particl-Coin kann in drei verschiedenen Stadien versendet werden, jedes mit seinem eigenen Grad an Privatsphäre und Kosten. Da der höchste Datenschutzstandard die höchste Transaktionsgebühr erfordert, ist es situationsbedingt nicht immer die beste Wahl, insbesondere dann nicht, wenn die Privatsphäre für den Nutzer nicht vorrangig ist.

Öffentlich

Diese Art der Transaktion ist pseudonym, genau wie Bitcoin. Öffentliche Transaktionen sind auf jedem Particl-Block-Explorer uneingeschränkt einsehbar und bieten das geringste Maß an Privatsphäre. Sie sind die günstigsten Transaktionen und die Standardeinstellung für die Privatsphäre.

Vertraulich (CT)

Diese Art der Transaktion verwendet das vom Bitcoin Core-Entwickler Gregory Maxwell entwickelte Datenschutzprotokoll Confidential Transaction (CT), um die Überweisungsbeträge ausschließlich für die Transaktionsteilnehmer (und die ihnen Zugeordneten) sichtbar zu machen und gleichzeitig die kryptographische Integrität der Transaktion zu gewährleisten. Dies ist die mittlere Privatsphäreoption, teurer als öffentliche Transaktionen, jedoch günstiger als anonyme. Mathematische und kryptographische Details zum CT-Datenschutzprotokoll sind in Maxwells Untersuchung über das Protokoll verfügbar. Particl ist der erste Coin, die diese Technologie sowohl auf einer Bitcoin Core-Codebasis als auch auf SegWit einsetzt.

Anonym (RingCT)

Diese Art der Transaktion verwendet das von Shen Noether entwickelte RingCT-Datenschutzprotokoll, um sowohl die übertragenen Beträge als auch die Identität der Teilnehmer auf der Blockchain durch die Kombination von Cryptonotes Ringsignaturen und Maxwells CT-Protokollen zu verschleiern. Es zählt zum höchsten Level eines vertrauensunabhängigen Datenschutzprotokolls, das die Kryptowelt zu bieten hat und von Monero bekannt gemacht wurde. Es ist auch die teuerste Privatsphäre-Einstellung. Mathematische und kryptographische Details zum RingCT-Datenschutzprotokoll sind in Shen Noethers RingCT-Whitepaper verfügbar. Particl ist der erste Coin, der diese Technologie sowohl auf einer Bitcoin Core-Codebasis als auch auf SegWit einsetzt.

Segregated Witness (SegWit)

Die Particl-Plattform ist die branchenweit erste Blockchain, die jemals mit einer eingebauten Implementierung von SegWit entwickelt wurde. Dies hat den Vorteil, dass alle Transaktionen (auch private) standardmäßig über SegWit abgewickelt werden, was eine bessere Skalierbarkeit und günstigere Transaktionsgebühren ermöglicht. Im Gegensatz zu einer geforkten Einführung von SegWit sind 100% der Particl-Adressen mit Segregated Witness kompatibel.

SegWit gewährt der Particl-Plattform zusätzliche Funktionen wie den Schutz vor Schwachstellen bei Transaktionen und die Erhöhung der Blockkapazität. Der bedeutsamste Vorteil ist jedoch, dass es Particls Blockchain mit dem Lightning Network kompatibel macht.

Lightning Network

Das Lightning Network ist ein von Joseph Poon und Tadge Dryja in ihrem Lightning Network Whitepaper veröffentlichtes dezentrales Zahlungsprotokoll, das als Kanal mit Hilfe der Smart-Contract-Funktionalität in der Blockchain eine sofortige, nahezu kostenfreie Zahlung über das Teilnehmer-Netzwerk erlaubt.

Sofortige Zahlungen

Sofortige Blockchain-Zahlungen ohne lange Blockchain-Bestätigungszeiten. Die Sicherheit wird durch Blockchain-basierte Smart Contracts aufrechterhalten, ohne eine Transaktion direkt auf der Blockchain für einzelne Zahlungen zu erstellen. Zahlungsgeschwindigkeit kann in Millisekunden bis Sekunden gemessen werden.

Skalierbarkeit

Es sind Millionen bis Milliarden von Transaktionen pro Sekunde über das Netzwerk möglich. Die Kapazität stellt alte Zahlungswege um Lichtjahre in den Schatten. Das Anhängen von Zahlungen per Klick ist nun ohne Zwischeninstanzen möglich.

Geringe Kosten

Durch die Abwicklung und Abrechnung außerhalb der Blockchain ermöglicht das Lightning Network außergewöhnlich niedrige Gebühren, die für neue Anwendungsmöglichkeiten wie z.B. sofortige Micropayments genutzt werden können.

Cross-Chain

Blockchain-übergreifende Atomic Swaps können dank Konsensregeln außerhalb der Blockchain sofort ausgeführt werden. Solange die Chains die gleiche kryptographische Hash-Funktion unterstützen, ist es möglich, Transaktionen Blockchain-übergreifend ohne das Vertrauen in Dritte durchzuführen.

Coin-Verteilung

Menge Prozentuale Gesamtmenge
Gesamtumlaufmenge 8.865.706 PARTs 100%
Aktuelle Umlaufmenge 8.865.706 PARTs 100%
…davon in öffentlichem Besitz 7.557.679 PARTs 85,25%
Particl Stiftungs-Fonds 1 312.027 PARTs 3,52%
Particl Stiftungs-Fonds 2 996.000 PARTs 11,23%

Zuletzt aktualisiert: 20.02.2018

Um mehr über den PART-Coin zu erfahren, besuchen Sie unsere FAQ.

Particls Proof-of-Stake

Die Particl-Plattform verwendet zur Konsensbildung ein eigenes Proof-of-Stake-Protokoll, das Particl Proof-of-Stake (PPoS). Proof-of-Stake (PoS) ist eine Art Algorithmus, mit dem ein Blockchain-Netzwerk für Kryptowährungen einen übergreifenden Konsens findet. In PoS-basierten Kryptowährungen wird der Ersteller des nächsten Blocks über verschiedene Kombinationen durch zufällige Auswahl aus Anlage und Alter bestimmt. Im Gegensatz dazu belohnt der Algorithmus von auf Proof-of-Work (PoW) basierten Kryptowährungen wie Bitcoin diejenigen Teilnehmer, die komplizierte kryptographische Rätsel lösen, um Transaktionen zu überprüfen und neue Blöcke durch Mining zu erstellen.

PPoS ist auf dem populären PoS3-Protokoll aufgebaut, dem einige Sicherheits- und Anwendungsfunktionen hinzugefügt wurden. Die geplante Inflationsrate beträgt im ersten Jahr 5% der Gesamtmenge und sinkt anschließend jedes Jahr um 1%, bis sie auf unbestimmte Zeit 2% erreicht.

Cold Staking

Particls Cold Staking wird durch Smart-Contract-Funktionalität ermöglicht, bei dem die Nutzer ihre Anlagen an Stakingknoten übergeben, die keine Coins besitzen. Der Zweck dieser “Stakingknoten” ist es, einen Nutzen für die Gemeinschaft in Verbindung mit der Particl-Blockchain zur Verfügung zu stellen und im Namen einer anderen Wallet Anteile zu verwalten, ohne deren Coins ausgeben zu können. Cold Staking-Knoten sind für den Einsatz in Kombination mit Cold-, Hardware- und Paper-Wallets sowie Multisignatur-Adressen vorgesehen, so dass man “Offline”-Coins anlegen kann, ohne Gefahr zu laufen, gehackt zu werden oder seinen öffentlichen Schlüssel dem Netzwerk zu offenbaren. Staking-Knoten können auf jedem Gerät eingerichtet werden unabhängig von dessen Sicherheit wie Public/Cloud-Server, virtueller Maschine oder RPIs.

Quantenresistenz & Datenschutz

Aktuelle Proof-of-Stake-Implementierungen haben eine Schwachstelle, die in Proof-of-Work nicht vorhanden ist, da sie den öffentlichen Schlüssel offenbaren, wenn sie Blöcke finden und signieren. Der gefährlichste Angriff von Quantencomputern richtet sich auf kryptographische öffentliche Schlüssel. Auf herkömmlichen Computern müssen 2128 grundlegende Operationen ausgeführt werden, um private Bitcoin-Schlüssel zu generieren, die mit öffentlichen Schlüsseln verknüpft sind. Diese Zahl ist so enorm, dass jeder Angriff mit herkömmlichen Computern völlig unpraktikabel wäre. Sicher ist aber, dass es mit einem ausreichend großen Quanten-Computer nur 1283 grundlegenden Quantenoperationen bedarf, um einen Bitcoin-Schlüssel mit Hilfe des Shor-Algorithmus' zu finden. Es wird noch einige Zeit dauern, bis dies relevant wird, zumal die ersten Quantencomputer vermutlich noch sehr langsam sind. Das Vorgehen wäre aber dennoch sehr lukrativ. Man schätzt, dass erst in 2 bis 5 Jahre Quantencomputer zu einer Bedrohung für die Sicherheit werden können, aber jedes längerfristige Projekt sollte mit Blick auf die Zukunft dieser Schwachstelle vorbeugen, bevor sie problematisch wird.

Man sollte wissen, dass öffentliche Schlüssel KEINE öffentlichen Adressen sind. Um einen privaten Schlüssel von einer öffentlichen Adresse herzuleiten, würde mehr Energie benötigt, als auf der Welt verfügbar ist. Ein Quantenhacker kann also nicht einfach eine öffentliche Adresse mit viel Guthaben auswählen und diese zurückberechnen.

Wenn ein Particl-Block durch einen Cold-Staking-Knoten angelegt wurde, wird der private Schlüssel der Adresse des Staking-Knotens (der keine Coins enthält) anstelle des privaten Schlüssels der Adresse, die das Staking-Guthaben hat, an das Netzwerk gesendet. Da Cold-Staking-Knoten in der Lage sind, angelegte Blöcke im Namen jeder Wallet zu signieren, bleiben Cold Staker nachhaltig anonym und vor theoretischen Quantencomputerangriffen geschützt.

Anlagenrenditen

PPoS kann als lukratives Anlagemodell dienen. Es belohnt Investoren mit einer Mindestrendite von 5% im Jahr für die Sicherung des Netzwerks und fällt jedes Jahr um 1%, bis es schließlich 2% erreicht. Diese Belohnungsrate trifft dann zu, wenn 100 % der Gesamtumlaufmenge als Anlage genutzt wird und erhöht sich, wenn weniger Coins angelegt werden. Wenn bspw. 50% des gesamten Netzwerks zur Anlage eingesetzt werden, würde die Anlagerendite für das erste Jahr bei 10% liegen.

Darüber hinaus leitet die Particl-Plattform alle generierten Gebühren direkt an die Anleger weiter, die bei Währungstransaktionen, Marketplace-Gebühren, erweiterten Nachrichten, privaten Geldtransfers und anderem anfallen. Anlagen werden also profitabler, je mehr Datenverkehr die Plattform erhält.

Dezentrale Abstimmungen

In PPoS ist ein Blockchain-basiertes Abstimmungsverfahren integriert, das von Particl-Nutzern verwendet werden kann, um andere zu befragen oder selbst abzustimmen. Mit diesem Tool kann die Community auf der Plattform einen prüfbaren Konsens erzielen und sich besser koordinieren. Umfragen laufen für eine gewünschte Anzahl von Blöcken und jeder angelegte Block ist ein Stimmzettel, sprich je mehr Blöcke ein Anleger findet, desto mehr Stimmen erhält er. Ein Anleger kann für beliebige Optionen einer Umfrage stimmen und alle erhalten eine Stimme für die Auswahl, wenn der Anleger einen Block findet.

Die Einbettung der Abstimmung in PPoS schließt Personen ohne Plattformanteile aus, so dass die Entscheidungsgewalt gänzlich bei der Nutzergemeinschaft liegt.

Selbstfinanzierung der Particl Stiftung

Die Particl Stiftung, die das Particl-Projekt unterstützt, erhält 10% aller Anlageprämien im Particl-Netzwerk. Dies dient der Particl Stiftung als Selbstfinanzierungsmodell, um die Particl Plattform finanziell zu unterstützen, zu fördern und zu vermarkten. Dieser Mechanismus sichert die Eigenständigkeit des Projekts und wird mit steigendem, spekulativem Wert der Particl-Coin profitabler.

Erfahren Sie weitere Details über Particls Proof-of-Stake in der entsprechenden Rubrik.

Data Storage Networks (DSN)

Datenspeichernetzwerke (DSN) werden auf Particl verwendet, um jegliche Daten wie z.B. Marketplace-bezogene Bilder off-chain zu speichern. So kann die Plattform unabhängig von der verwendeten Datenmenge ausreichend skaliert werden.

DSN ist ein Oberbegriff, der eine Art von Software beschreibt, die Daten aus dem Internet speichern und abrufen kann. Die Verwendung des Begriffs DSN bleibt abstrakt, da man nicht zwingend wissen muss, wie ein bestimmtes DSN intern funktioniert, solange es Datenmengen speichern und später mit einer vergleichbaren kryptografischen Identifizierung abrufen kann. Beliebte DSNs sind BitMessage, IPFS, SMSG, HTTPs und TOR.

Ein kleiner Hash des zur Verfügung gestellten Inhalts wird erstellt und in der Particl-Blockchain gespeichert, wenn diese zum Speichern von Daten in einem DSN verwendet wird. Um die Integrität der Daten zu überprüfen, wenn sie vom DSN abgerufen werden, wird ihr Hash neu berechnet und mit dem in der Particl-Blockchain gespeicherten Hash verglichen. Die Daten gelten als vertrauenswürdig, wenn die Hashs übereinstimmen und werden von der Plattform abgelehnt, wenn sie es nicht tun.

Erweiterbarkeit & Protokoll-Agnostizismus

Technologien entwickeln sich mit exponentieller Geschwindigkeit und die wenigen Protokolle, die den Wettlauf gegen die Zeit gewinnen, sind allesamt auf Erweiterbarkeit ausgelegt. Ein Protokoll, das auf längere Zeit Bestand haben soll, muss sowohl robust als auch flexibel genug sein, damit jeder Entwickler in der Lage ist, es sicher zu erweitern. Die Entwicklung von dezentralen Speichernetzwerken (SMSG, IPFS, DHTs, BitTorrent etc.) und Blockchain-Technologie sind noch jung und es gibt keine eindeutigen “Gewinner”, die alle Kriterien erfüllen und es vielleicht auch nie werden, womit das Protokoll umgehen muss.

Particls Lösungsansatz ist sein fundamentaler Protokoll-Agnostizismus. Die Plattform ist so konzipiert, dass sie mit jedem DSN interagieren und Daten austauschen kann, anstatt jedes Mal denselben, gleich programmierten DSN zu verwenden, unabhängig von Kontext oder Nutzerpräferenz.

SecureMessaging

SecureMessaging (SMSG), Particls eigener DSN, ist ein dezentrales, gemischtes P2P-Nachrichtennetz, in dem alle Knoten eine Kopie der verschlüsselten Nachrichten und Daten für eine Zeitdauer speichern, die sich nach der gezahlten Gebühr richtet. Es ist das standardmäßige und privateste DSN, das auf der Plattform verwendet werden kann. Die Referenzausführung ist in C++ entwickelt und in den Particl-Daemon integriert, so dass es über dasselbe Peer-to-Peer-Netzwerk wie die Particl-Blockchain laufen kann.

Alle Knoten versuchen unentwegt, jede eingehende Nachricht zu entschlüsseln, sind aber nur erfolgreich, wenn der Knoten den begleitenden HMAC-Hash der Nachricht neu berechnen kann. Falls die Hash-Prüfung fehlschlägt, kann sie vom Knoten nicht entschlüsselt werden und bedeutet, dass die Nachricht entweder betrügerisch, manipuliert oder für einen anderen Knoten bestimmt war. SMSG-Nachrichten und -Daten werden aus fast allen Metadaten entfernt, von daher ist es unmöglich, Informationen wie IP-Adressen, Absender oder Empfänger zu extrahieren. Das SMSG behält nur den Hash, die Verschlüsselungsnutzlast und einen temporären öffentlichen Schlüssel.

IP-Anonymisierung

Wie jede Kryptowährung, die auf die Bitcoin-Codebasis aufbaut, ermöglicht die Particl-Plattform seinen Nutzern eine einfache Verbindung über das Tor-Netzwerk, um die eigene IP-Adresse vor dem übrigen Netzwerk zu verschleiern. Tor ist ein dezentrales Knoten-Netzwerk zur anonymen Kommunikation. Es leitet den Internetverkehr über ein kostenloses, weltweites, freiwilliges Overlay-Netzwerk, das aus mehr als siebentausend Schnittstellen besteht, um den Standort und das Nutzungsverhalten der Anwender vor jedem zu verbergen, der das Netzwerk überwacht oder den Datenverkehr analysiert. Die Verwendung von Tor macht es für einen Dritten weitaus schwieriger, die tatsächliche IP-Adresse eines Nutzers im Particl-Netzwerk zu verfolgen.

Onion Routing wird durch Verschlüsselung der Applikationsebene eines Kommunikationsprotokollpakets realisiert, die man sich wie Zwiebelschichten vorstellen kann. Tor verschlüsselt die Daten mehrfach, einschließlich der IP-Adresse des nächsten Knotens und sendet sie über eine virtuelle Verbindung von aufeinander folgenden, zufällig ausgewählten Tor-Schnittstellen. Jeder Netzwerkknoten entschlüsselt eine Schicht der Verbindung und leitet das übrige, verschlüsselte Datenpaket an den nächsten Knoten weiter. Schließlich entschlüsselt der letzte Knoten das innerste Datenpaket und sendet die Originaldaten an sein Ziel, ohne die Quell-IP-Adresse zu offenbaren oder gar zu kennen. Da das Kommunikations-Routing mit jedem Schritt im Netzwerk undurchsichtiger wird, eliminiert dieses Verfahren alle Spuren, anhand derer die kommunizierenden Parteien mittels Netzwerküberwachung bestimmt werden könnten, wenn Quelle und Ziel bekannt wären.

Währungagnostizismus

Eine dezentrale, auf den freien Markt ausgerichtete Plattform für Privatsphäre kann nicht auf ihren eigenen Coin beschränkt werden, besonders in der jetzigen Zeit, in der es unzählig viele Coins gibt. Unser Ziel ist es, Hürden im Zugang und Komplikationen beim Online-Shopping zu verringern, um die Akzeptanz der Plattform durch Käufer und Verkäufer weltweit zu begünstigen.

Im Sinne der Verbindung vieler verschiedener Kryptogemeinschaften ist die Particl-Plattform so konzipiert, dass sie durch Atomic-Swaps und Drittanbieter-Integrationen nahezu jede Währung unterstützen kann. Da jedoch die Plattform (Marketplace, erweiterte Nachrichten, zukünftige dApps etc.) PART benötigt, um private Funktionen auszuführen (CT und RingCT), werden alle eingehenden Währungstransaktionen automatisch in PART umgerechnet.

Atomic Swaps

Atomic Swaps bezeichnen einen dezentralen Handel von zwei Nutzern mit unterschiedlichen Kryptowährungen ohne Zwischeninstanzen. Da Blockchains nicht miteinander verbunden sind und Transaktionen nicht rückgängig gemacht werden können, besteht generell kein Schutz, wenn eine Partei ihren Handelsvertrag nicht einhält. Eine Lösung wäre eine beidseitig anerkannte, vertrauenswürdige dritte Partei als Treuhand, dies stellt jedoch ein Skalierbarkeits- und Datenschutzproblem dar. Es würde auch keinen Schutz vor Absprachen bieten. Atomic Swaps lösen dieses Problem mit Smart-Contracts auf beiden Chains, ohne eine dritte Partei hinzuzuziehen.

Atomic Swaps beziehen beide Parteien mit ein, die in eine Vertragstransaktion mit einem Contract für jede Blockchain einwilligen. Die Verträge enthalten eine Summe, die von beiden Parteien ausgegeben werden kann, die zum Einlösen erforderlichen Bedingungen sind für beide Parteien jedoch unterschiedlich.

Eine Partei (die Gegenpartei 1 bzw. der Initiator) generiert einen geheimen Schlüssel und schickt den beabsichtigten Handelsbetrag an einen Smart Contract. Die zweite Partei (Gegenpartei 2 bzw. Teilnehmer) kann die Gelder nur dann einlösen, wenn sie den geheimen Schlüssel kennt. Wenn ein vorher festgelegter Zeitraum (in der Regel 48 Stunden) abläuft, nachdem die Smart-Contract-Transaktion gemint oder gestakt wurde und die Gelder vom Teilnehmer nicht eingelöst wurden, geht das Guthaben zurück an den Initiator.

Der Einfachheit halber gehen wir davon aus, dass der Initiator Particl gegen Decred mit dem Teilnehmer tauschen möchte. Der Initiator könnte auch Decred für Particl handeln bei gleichem Vorgehen nur seitenverkehrt. In diesem Fall kann der Teilnehmer die Gelder aus dem Smart Contract des Initiators jedoch nicht einfordern, da ihm der geheime Schlüssel nicht bekannt ist. Wenn der Initiator seinen geheimen Schlüssel preisgäbe, könnte der Teilnehmer das Geld aus dem Vertrag beanspruchen, ohne seine Pflicht zu erfüllen und der Initiator würde Verluste verbuchen.

Um dies zu verhindern, erstellt der Teilnehmer den gleichen Smart Contract, jedoch auf der Decred-Blockchain und zahlt den vorgesehenen Decred-Betrag ein. Damit der Initiator seinen Anteil beanspruchen kann, muss sein geheimer Schlüssel dem Teilnehmer gegenüber offenbart werden. Damit der Teilnehmer seinen Smart Contract erstellen kann, muss der Initiator seinen geheimen Schlüssel aber nicht preisgeben (ansonsten könnte der Teilnehmer sein Geld beanspruchen, seine eigene Pflicht aber nicht erfüllen). Stattdessen übermittelt er einen kryptographischen Hash des geheimen Schlüssels an den Teilnehmer, so dass der Smart Contract ordnungsgemäß ausgeführt werden kann. Die Vertragssumme des Teilnehmers kann ebenfalls nach einer bestimmten Zeit zurückerstattet werden.

Der Initiator löst anschließend die Summe an Decred des Teilnehmers ein, indem er den geheimen Schlüssel dem Smart Contract des Teilnehmers gegenüber offenbart. Anschließend wird der geheime Schlüssel aus der eingelösten Decred-Transaktion des Initiators extrahiert, womit der Teilnehmer die Möglichkeit erhält, den Particl-Vertrag des Initiators einzulösen.

Dieses Verfahren ist atomar (mit Zeitbeschränkung), da jeder Partei eine bestimmte Zeitspanne eingeräumt wird, um ihre Coins auf der anderen Blockchain einzulösen, bevor eine Rückerstattung durchgeführt werden kann. Dies ist die beste Option für Händler mit Fokus auf Datenschutz und wahrscheinlich auch die günstigste.

Drittanbieter-Integrationen

Mit Particls sehr flexiblem und modularem Desktop können Drittanbieter-Dienste einfach integriert werden, um das Benutzererlebnis zu verbessern und Dienstleistungen anzubieten. Ein Beispiel ist die Integration von kontenlosen Börsen wie Changelly, Shapeshift oder Altcoin.io. Da diese Konten keine Konto- oder KYC/AML-Prüfungen erfordern, können sie problemlos direkt in den Particl Desktop integriert werden.

Obwohl nicht so privat und kostengünstig wie Atomic Swaps, bieten Dienstleistungen von Drittanbietern einige Vorteile gegenüber ihrem dezentralen Gegenstück. Die Liquidität und das Handelsvolumen können zum Beispiel bei einem zentralen Austausch mit mehr Nutzern um einiges besser sein. Manche dieser Dienste (wie z.B. Changelly) bieten auch Fiat-Optionen und -Paare, die es Particl Desktop ermöglichen, Fiat-Handel in der Wallet anzubieten. Daten, die von den Programmierschnittstellen dieser Dienste abgerufen werden, können auch dazu verwendet werden, viele zukünftige Wallet-Funktionen anzubieten, wie das Anzeigen von Fiat-Guthaben, Listungen in Fiat-Preisen, das Angebot von Kreditkarteneinzahlungen etc.

Smart Contracts für Privatsphäre

Auch ohne komplettes Turing kann Particl sichere und komplexe Smart Contracts ausführen. Gute Beispiele dafür sind der gesamte Particl Marketplace, das MAD-Treuhandverfahren und Cold Staking. Jeder Entwickler kann seine eigene dApp auf Particl einrichten und die Datenschutzprotokolle CT und RingCT verwenden, um Verträge abzuschließen, die die Rechte der Nutzer auf Privatsphäre wahren.

Particls dezentraler Marketplace ist von Grund auf für Privatsphäre entwickelt und bietet eine kostengünstige, sichere und skalierbare E-Commerce-Erfahrung. Um mit nahezu jedem Coin zu funktionieren, verwendet er verschiedene Funktionen zur Verbesserung der Privatsphäre, wie z.B. voreingestellte Privattransaktionen, verschlüsselte Daten, SecureMessaging, Anonymisierung von IP-Adressen, Isolierung von Metadaten und private Angebote. Er wird ausschließlich von der Particl-Community verwaltet, die auch alle vom Marketplace generierten Gebühren einnimmt.

Treuhandverfahren

Da Käufer und Verkäufer einander nicht kennen und vertrauen, gibt es keinen Schutz, wenn eine der Parteien ihrer Vertragsverpflichtung nicht nachkommt, solange es keinen Mechanismus gibt, der dies verhindert. Eine gängige Lösung, die Marktplätze und Zahlungsabwickler auf ihren Plattformen integrieren, ist der Einsatz eines gegenseitig vertrauenswürdigen Dritten (in der Regel der Plattformanbieter selbst) als “Escrow Agent”. Dies stellt jedoch nicht nur ein Skalierungs- und Datenschutzproblem dar, sondern bietet auch keinen Schutz vor Absprachen zwischen der dritten Partei und einem der Vertragsnehmer. Als dezentrale Einheit löst Particl diesen Umstand ohne die Notwendigkeit einer dritten Partei durch den Einsatz von sogenannten “MAD-Escrow-Smart-Contracts”. Die Art dieser Hinterlegung ist gebührenfrei.

Spieltheorie

Wechselseitig zugesicherte Zerstörung (MAD) ist ein Grundsatz der Militärstrategie und nationalen Sicherheitspolitik, in der ein vollständiger Einsatz von Atomwaffen durch mindestens zwei Rivalen die vollständige Vernichtung sowohl des Angreifers als auch des Verteidigers bewirken würde, weshalb deren Einsatz keine Option ist. Sie basiert auf der nuklearen Abschreckungstheorie, wobei die Drohung, derartige Vernichtungswaffen gegen den Feind einzusetzen, den Einsatz jener Waffen auf der Gegenseite verhindert. Die Strategie ist eine Form des Nash-Gleichgewichts, bei der beide Seiten, wenn sie einmal bewaffnet sind, keinen Anreiz haben, einen Konflikt auszulösen oder sich zu entwaffnen. Particls MAD-Escrow-Mechanismus ersetzt den nuklearen Abschreckungsfaktor der MAD-Spieltheorie mit einem gegenseitigen finanziellen Verlust, sollte eine Partei unehrlich agieren.

Wie es funktioniert

Particl verwendet den BIP-65-Opcode, um MAD-Treuhandverträge zu ermöglichen, indem es Gelder in einer sicheren Multi-Signatur-Adresse sperrt, bis alle Parteien die Transaktion abschließen.

Der Verkäufer fordert einen Betrag ein, den er vom Käufer beglichen haben möchte. Dieser kann zwischen 0 und 100 Prozent des Artikelkaufpreises liegen, optimale MAD-Quoten werden aber erreicht, wenn die Versicherungsleistung 100% des Kaufpreises beträgt. Der Käufer zahlt den Betrag in Höhe der Handschlagssumme zusätzlich zum Preis des gekauften Artikels. Die hinterlegten Geldmittel werden erst dann an eine Partei freigegeben, wenn beide bestätigen, dass die Transaktion zufriedenstellend abgeschlossen wurde. Um Verzögerungen zu vermeiden, hat der MAD-Smart-Contract einen Timer, der für eine vorbestimmte Zeitdauer läuft (die verlängert werden kann, wenn beide Parteien zustimmen), nach dessen Ablauf die Gelder vernichtet bzw. verbrannt werden (und für beide Parteien unwiderruflich ohne die Möglichkeit zur Freischaltung gesperrt sind). Das vermeidet, dass beide Parteien den Treuhandprozess willentlich verzögern und behindern.

Wenn beide Parteien mit dem Ergebnis der Transaktion zufrieden sind, müssen sie die Transaktion als abgeschlossen bestätigen. Wenn dies geschehen ist, werden die hinterlegten Geldmittel des Artikels an den Verkäufer freigegeben und die Kaution wird beiden Parteien kostenlos zurückerstattet.

Standardmäßig privat

Particl's MAD-Treuhandsystem macht den Marketplace vollständig nutzbar, da es alle Transaktionen standardmäßig nicht rückverfolgbar macht. Es wird nicht nur der gesamte Marketplace-Inhalt auf DSN-Ebene verschlüsselt, sondern alle Währungstransaktionen werden durch die Verwendung einer vertraulichen Transaktion (CT) unauffindbar gemacht. Dies wird erreicht, indem der MAD-Escrow-Smart-Contract nur mit CT funktioniert und alle Transaktionen zwingt, ihn zu durchlaufen. Diese Technik verbessert die Privatsphäre, als wenn CT-MAD-Escrow optional wäre, da sie alle Marketplace-Transaktionen gleich behandelt.

Ein weiterer Aspekt des MAD-Treuhandmechanismus' sind fehlende Dritte, die als Vermittler fungieren. In den meisten Treuhandsystemen müssen beide Parteien in der gleichen Umgebung wie die der Mittelsmann agieren und alle handelsspezifischen Details offenbaren. So kann dieser eingreifen, wenn ein Problem auftritt und eine kontextbasierte Lösung erarbeiten. Dies setzt viel Vertrauen in die Ehrlichkeit der Zwischeninstanz voraus.

Gemeinschaftliche Leitung

Gemäß der Dezentralisierung wird Particl von der Gemeinschaft der Anleger und nicht vom Team oder Dritten geführt. Da der Marketplace vollständig anonym bleibt, ist es nicht unwahrscheinlich, dass unerwünschte Artikel und Dienstleistungen zum Verkauf angeboten werden, so dass es einen Weg geben muss, den Marketplace zu moderieren, um dessen Legitimität zu wahren und ihn nicht zu einer Plattform für unmoralische Geschäfte und Aktivitäten zu machen. Die Nominierung eines Dritten als Moderator bringt eine Reihe von Problemen mit sich, wie z.B. gesetzliche Haftung, Zentralisierung der Entscheidungsgewalt und mangelnde Skalierbarkeit.

Particl setzt stattdessen seine eigene Gemeinschaft von Anlegern als Moderatoren ein. Alle öffentlichen Angebote können von Anlegern gekennzeichnet werden, wenn sie als unerwünscht erachtet werden. Sobald eine bestimmte Meldungsschwelle erreicht wurde, wird das Angebot vom Markt genommen. Dies betrifft auch Artikel, die sich im Warenkorb befinden. Beachten Sie, dass dies für keine privaten Angebote gilt, da sie nicht auf der öffentlichen Plattform des Marketplaces erscheinen.

Private Angebote

Während öffentliche Inserate von der Particl-Community moderiert werden, ist dies bei privaten Angeboten nicht der Fall. Diese sind eine private Form von Inseraten, auf die nur Nutzer mit einem Zugangsschlüssel zugreifen können. Es ist nicht möglich, diese Angebote auf der öffentlichen Seite des Marketplaces zu finden.

Angebotsgebühr gegen Spam

Spam ist ein Problem, dem alle Netzwerke ausgesetzt sind. Auf dem Particl Marketplace werden zwei Anti-Spam-Maßnahmen ergriffen: eine Listungsgebühr und eine erforderliche Zahlungserneuerung.

Datenspeicherung des Marketplaces

Die Daten des Marketplaces werden off-chain auf DSNs gespeichert. Der Standard-DSN auf Particl ist SMSG und es ist auch der mit den besten Datenschutzbestimmungen. Die Speicherung von Marketplace-Daten außerhalb der Chain ermöglicht eine bessere Skalierbarkeit der Particl-Plattform, ohne die Blockchain zu belasten oder Knoten durch Masternodes zu zentralisieren. Inhalte, die auf die meisten Arten von DSNs hochgeladen werden, erzeugen einen kleinen Hash, der auf der Particl-Blockchain gespeichert werden kann. Dieser Hash muss mit dem Hash des Inhalts übereinstimmen, sobald er zu einem späteren Zeitpunkt aus dem DSN abgerufen wird. Andernfalls gilt der Inhalt als betrügerisch und wird von der Particl-Plattform abgelehnt.

Particl Desktop

Particl Desktop ist Particls hauptsächliche GUI-Wallet. Sie enthält noch nicht alle Particl-Funktionen, da sie sich noch in der Entwicklung befindet. Sie ist das Kernstück und die Standard-Wallet der Particl-Plattform.

Particl-qt

Particl-qt ist Particls erste GUI-Wallet und wurde am selben Tag wie Particl veröffentlicht. Sie hat eine Reihe von Funktionen, die derzeit nicht in Particl Desktop integriert sind, wie z.B. Coin Control und Filter, bietet jedoch keine plattformbezogenen Funktionen wie den Marketplace oder das Nachrichten-System, die nur in den Particl Desktop integriert werden.

Kommandozeile

Particl-cli ist ein Kommandozeilen-ähnlicher Client, der alle Funktionen von Particl enthält, jedoch ohne die Finessen der grafischen Klienten von Particl auskommt. Particl-cli wird nur für fortgeschrittene Benutzer empfohlen.

Gesteuert über die Kommandozeile wird Particl-cli in der Regel auf entfernten Maschinen und Computern ohne Monitor eingesetzt, z.B. auf Servern und weniger leistungsfähigen Geräten wie Raspberry Pi oder Pine64 (die prädestinierte Staking-Geräte sind).

Particl Copay (mobile Wallet)

Particl Copay ist eine Wallet, die aus Bitpays mobiler Bitcoin-Copay-Wallet entstanden ist. Sie beinhaltet einfache, öffentliche Coin-Übertragungsfunktionen sowie erweiterte Multisignatur-Fähigkeiten. Die Wallet ist für Android über den Google Play Store verfügbar. Die Entwicklung einer iOS-Version wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Erfahren Sie weitere Details über die einzelnen Wallets in der entsprechenden Rubrik.

Das Particl-Projekt wird von einem beachtlichen 21-köpfigen Team geleitet, darunter Entwickler, Manager, Designer, Forscher, Kryptographen und ein Kassenführer. Das Projekt kann auch auf die Hilfe von 7 Beratern zählen, darunter einige bekannte Namen wie Charlie Shrem, Miguel Cuneta, John Bailon und Micah Spruill.

Die Particl Stiftung ist eine gemeinnützige schweizer Stiftung, die im Juli 2017 in Zug mit Hilfe der schweizer Anwaltskanzlei MME registriert wurde. Sie ermöglicht die Organisation und den Einsatz von Finanzen und Logistik, um die sichere Entwicklung des Particl-Projekts und seiner Vision zu gewährleisten. Der Stiftungsstatus der Particl Stiftung bietet Rechtsschutz und Ressourcen für das Particl-Projekt, um dessen Nachhaltigkeit und die Einhaltung aktueller und neuer Vorschriften zu gewährleisten.

Vorstandsmitglieder:

Physische Stiftungsadresse:

c/o Sielva Management SA
Gubelstrasse 11
6300 Zug

Die Mittel der Particl Stiftung stammen sowohl aus einem Token Swap (1:1 für SDC:PART) als auch aus einer Bitcoin-Spendenaktion, die vom 17. März 2017 bis zum 15. April 2017 andauerte und eine Gesamtsumme von ~590 BTC einspielte. Darüber hinaus hält die Stiftung 996.000 PARTs für eine zweite Spendenkampagne, die für das erste Quartal 2019 geplant ist. Darüber hinaus hat die Particl Stiftung einen Selbstfinanzierungsmechanismus entwickelt und implementiert, der zusätzlich zum Proof-of-Stake-Algorithmus von Particl 10% aller Blockprämien an einen von der Stiftung kontrollierten Fonds vergibt.

Mit diesen Geldmitteln soll das Particl-Projekt unterstützt und gefördert werden, z.B. durch mehr Entwickler, Marketing- und PR-Kampagnen, globale Partnerschaften, gesellschaftliches Engagement und Aufklärung über den Schutz der Privatsphäre und die Sicherheit in der Gesellschaft.

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